Eingetragene Zuchtstätte im IRV e.V.

Zucht nach dem geltenden FCI-Rassestandard für den Beagle

Sachkundenachweis gemäß § 11 TierSchG

Beagles vom Schwalbenhof

Beagle-Zucht mit Herz, Verstand und wissenschaftlichem Blick



Auf unserem idyllisch gelegenen Resthof in Heere
leben unsere Beagles mitten in unserem Familienalltag.

Schwalbenhof Heere

Seit 2014 verbinden wir unsere Leidenschaft für diese besondere Rasse
mit einem verantwortungsvollen Blick auf Gesundheit, Wesen, Genetik und Aufzucht.


Was macht einen Beagle vom Schwalbenhof aus?

Unsere Hunde sind Familienmitglieder und erleben den Alltag gemeinsam mit uns. Unsere Welpen wachsen nicht isoliert auf, sondern lernen ihre Umwelt Schritt für Schritt kennen. Sie erleben altersgerecht Menschen, Hunde, Geräusche, unterschiedliche Untergründe und Situationen des täglichen Lebens.


Verantwortungsvolle Zucht beginnt vor der Geburt.

Gesunde Hunde mit guten Voraussetzungen für ein ausgeglichenes Leben zu züchten, bedeutet für uns mehr als die Auswahl schöner Elterntiere. Wir berücksichtigen Gesundheitsuntersuchungen, genetische Informationen, Wesen, rassetypische Eigenschaften und die individuelle Entwicklung unserer Hunde. Auch die Gesundheit und die Lebensbedingungen der Hündin während Trächtigkeit und Aufzucht gehören für uns zur Verantwortung des Züchters. Dabei wissen wir: Eine sorgfältige Zucht und Aufzucht kann gute Voraussetzungen schaffen, aber keinen bestimmten späteren Charakter garantieren.


Gene sind wichtig – aber sie erklären nicht alles.

Ein Hund bringt seine genetische Ausstattung mit auf die Welt. Sie bildet eine wichtige Grundlage für seine körperliche Entwicklung, seine Gesundheit und auch für bestimmte Verhaltensmerkmale. Doch ein Hund ist mehr als seine DNA. Wie sich ein Individuum entwickelt, entsteht aus dem Zusammenspiel von genetischer Ausstattung, vorgeburtlicher und früher Entwicklung, Umwelt, sozialen Erfahrungen, Lernen und den individuellen Lebensbedingungen.


Hier wird die Epigenetik interessant.

Die Epigenetik beschäftigt sich unter anderem damit, wie die Aktivität von Genen reguliert werden kann, ohne dass sich die DNA-Sequenz selbst verändert. Auch die Forschung beim Hund untersucht inzwischen Zusammenhänge zwischen epigenetischen Markierungen und Verhalten, Stressregulation sowie frühen Lebensbedingungen. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr  interessant, erlauben aber noch keine einfachen Ursache-Wirkungs-Aussagen. Für uns bedeutet das vor allem eines: Wir können einen Welpen nicht „programmieren“. Aber wir können ihm einen guten Start ermöglichen. Deshalb sind für uns neben einer verantwortungsvollen Zucht auch eine sichere Umgebung, altersgerechte Erfahrungen, soziale Kontakte, ausreichend Ruhe und ein liebevoller Familienanschluss wichtige Bestandteile der Aufzucht.


Ein Beagle ist mehr als seine Rasse.

So typisch manche Eigenschaften des Beagles auch sein mögen: Jeder Hund bleibt ein Individuum. Deshalb möchten wir unsere Welpen nicht nur nach ihrer Abstammung und ihren genetischen Voraussetzungen betrachten, sondern ihnen auch während ihrer frühen Entwicklung möglichst gute Bedingungen bieten. Unser Anspruch ist dabei nicht, einen bestimmten Charakter zu erzeugen. Unser Anspruch ist, jedem Welpen einen sicheren, abwechslungsreichen und liebevollen Start ins Leben zu ermöglichen.


Ein guter Start ist kein fertiger Charakter.

Wir möchten unseren Welpen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihr späteres Leben geben. Was aus ihnen wird, entsteht jedoch erst im Zusammenspiel vieler Faktoren. Ein großer Teil davon liegt später in den Händen ihrer neuen Familie. Deshalb endet unsere Verantwortung nicht mit der Übergabe. Wir begleiten unsere Welpenfamilien auch danach und stehen bei Fragen zu Erziehung, Ernährung, Alltag und Entwicklung zur Seite.


Das Abenteuer Beagle: Wie diese Rasse Ihr Leben auf den Kopf stellt


Ein Leben mit einem Beagle wird garantiert nicht langweilig!


Beagles sind aktive, neugierige und eigenständige Hunde mit einer ausgeprägten Nase und viel Freude an Bewegung und Beschäftigung.

Sie sind gesellige Familienhunde, benötigen aber eine konsequente und liebevolle Erziehung. Wer Freude an Spaziergängen, Beschäftigung und dem Leben mit einem charakterstarken Hund hat, kann im Beagle einen wunderbaren Begleiter finden. Wir freuen uns, Ihnen unsere Hunde, unsere Zucht und unsere Aufzucht persönlich vorzustellen.


Hier sind die wichtigsten (augenzwinkernden) Wahrheiten über das Leben mit einem Beagle.


1. Der freiwillige Küchendienst

Ein Beagle besitzt ein extremes Hygienebewusstsein. Essensreste auf Tellern oder Arbeitsplatten duldet er nicht – selbst dann nicht, wenn Sie gerade noch am Essen sind. Völlig uneigennützig opfert er sich auf, um jeden Krümel blitzschnell und gründlich zu vernichten.


2. Der leidenschaftliche Landschaftsarchitekt

Teure Zierpflanzen und perfekt getrimmter englischer Rasen? Für den Beagle reine Geldverschwendung! Das Geld sollte man schließlich lieber in seine Menükarte investieren. Kurzerhand wird der Garten umgestaltet: Exotische Blumen fliegen raus und der Boden wird tiefenwirksam belüftet. Das Ergebnis ist ein biologisch bearbeitetes Kunstwerk aus erdigen Brauntönen und Kraterlandschaften.


3. Das unterforderte Genie in der Hundeschule

Auf dem Trainingsplatz glänzt der Beagle mit purer Unterforderung. Weil ihm die Standard-Übungen viel zu simpel sind, hebt er das Niveau beim nächsten Waldspaziergang eigenständig an. Schleppleine? Überflüssig! Der Beagle kennt immer den besten Weg. Wohin die Reise geht, erfahren Sie als Begleiter früh genug.


4. Das hochselektive Gehör

Beagles haben ein sensibles Nervenkostüm. Laute Rufe, schrille Kommandos oder hektische Pfeiftöne schaden ihrem Wohlbefinden,

weshalb sie die Ohren rein vorsorglich auf Durchzug schalten. Die Kommunikation wird erst dann wieder aufgenommen, wenn der Mensch sich beruhigt hat und ein erstklassiges Bestechungs-Leckerli vor der Nase wedelt.


5. Bescheidenheit beim Schlafplatz

Bei der Wahl seines Ruheplatzes zeigt sich der Beagle bodenständig. Teure Designer-Hundebetten braucht er nicht. Er begnügt sich ganz pragmatisch mit dem gemütlichsten Platz auf dem Sofa oder nistet sich ohne viel Aufhebens direkt unter der Bettdecke von Herrchen und Frauchen ein.


6. Klare Distanzzonen

Fremde Hände haben am königlichen Beagle-Fell nichts zu suchen. Es sei denn, es handelt sich um Gleichgesinnte: Andere Beagle-Besitzer werden vom Vierbeiner sofort im inneren Kreis willkommen geheißen.


7. Das exklusive Natur-Parfum

Besonders in ländlichen Regionen entwickelt der Beagle ein Faible für ganz spezielle Düfte. Frische Gülle, Misthaufen oder andere biologische Fundstücke werden beim intensiven Wälzen als exklusives Parfum aufgetragen. Ein großzügiger Vorrat an Feuchttüchern im Auto ist für Besitzer überlebenswichtig.


Fazit

Wer diese Zeilen mit einem Schmunzeln liest, besitzt bereits den echten „Beagle-Geist“. Dieser Hund ist Seelentröster, Clown, Sensibelchen und bester Freund in einem. Er schenkt uns seine ganze Liebe und fordert – abgesehen von ein paar unbedeutenden Extrawünschen – eigentlich nur eines: dass wir ihn respektieren, artgerecht beschäftigen, füttern, kraulen und von ganzem Herzen liebhaben.